Hallo zusammen,
wir beschäftigen uns aktuell mit dem Einsatz des neo42 Application Package Depot bzw. der zentralen Softwarepaketierung in einer Azure Virtual Desktop Umgebung und würden uns über eure Erfahrungen oder Hinweise freuen.
Unsere Umgebung
- Deploymentsystem: Microsoft Intune
- Plattform: Azure Virtual Desktop
- Betriebssystem: Windows 11 Enterprise multi-session
- Hosts: 4 persistente Session Hosts
- Betrieb: produktiv
- Bereitstellung: direkt auf den Hosts, kein Golden-Image-/Image-Ansatz
- Pakete: auch mit Benutzerteil
- Profilmanagement: FSLogix
Hintergrund
Auf den öffentlich verfügbaren neo42-Seiten konnten wir bereits einige allgemeine Informationen zum Application Package Depot und zur Intune-Bridge finden. Was uns aktuell noch fehlt, ist eine klare Einordnung, ob es bei Windows 11 Enterprise multi-session auf AVD Hosts besondere technische Randbedingungen, Einschränkungen oder empfohlene Vorgehensweisen gibt.
Unsere Fragen an die Runde
Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Setup und kann etwas zu folgenden Punkten sagen?
- Ist dieses Szenario aus eurer Sicht grundsätzlich unkritisch nutzbar?
- Gibt es bekannte Besonderheiten bei Paketen mit Benutzerteil in Multi-Session-Umgebungen?
- Muss man in Verbindung mit FSLogix auf etwas Spezielles achten?
- Gibt es praktische Erfahrungen zu:
- gleichzeitigen Benutzersitzungen
- Datei-Locks / geöffnete Anwendungen
- Reboots
- Deinstallation alter Versionen
- Verhalten bei Updates direkt auf laufenden Hosts
- Update-Benachrichtigungen pro Benutzer (Defer)
- Nutzt ihr in so einem Szenario die Paketverteilung direkt auf dem Host, oder habt ihr dafür ein anderes Betriebsmodell etabliert?
Unser Ziel ist vor allem, frühzeitig zu verstehen, ob AVD Multi-Session in Verbindung mit neo42/APD eine besondere Betrachtung braucht oder ob es dazu bereits Best Practices gibt, die sich in der Praxis bewährt haben.
Vielen Dank vorab für eure Erfahrungen und Einschätzungen.
Viele Grüße
Alex