wir haben es derzeit so konfiguriert, dass per Produktautomatisierung in Intune das aktuellste Paket und die 2 vorherigen Versionen beibehalten werden.
Jetzt habe ich folgendes Problem:
Per Autopilot installieren wir ein bestimmtes Set an Paketen als Grundinstallation.
Dadurch, dass die RequiredInstall Gruppe in allen Paketen (auch den alten Versionen) noch enthalten ist, werden bei der Installation mit Autopilot alle 3 Versionen installiert, wodurch es zu Fehlern kommt (wenn z.B. erst die neue Version und anschließend die alte Version installiert wird)
Kann ich in der Piepeline irgendwie einbauen, dass die RequiredInstall Gruppe aus den alten Paketen entfernt wird?
ich bin gerade auch an unseren Pipelines dran und wir verwenden eine entsprechende Funktion (vermutlich kommt das sogar von den 2-phasigen neo42 APC Pipeline-Templates die unsere Basis waren).
Wir haben ein 3-phasiges “Test-Pilot-Produktiv”-Schema und hier werden während dieser Phasen die jeweiligen Intune-Gruppen (Test, Pilot, Install) bei der App hinzu- oder weggenommen (Zuweisung Erforderlich & Enthalten). Erreicht ein Paket Phase 3 = Produktiv, wird unter anderem bei der vorigen Version die Install-Gruppe rausgenommen:
Die beiden Variablen bei PaketID und Gruppe kommen aus der vorigen Phase (erkennbar am “Scheduled_”-Präfix) die wir dort im “Pipeline planen”-Task mitgeben:
Im Endeffekt funktioniert das bis jetzt wie erwartet bei uns (Durchrotieren von Test-, Pilot- und Install-Gruppe mit abschließendem Entfernen der Install-Gruppe aus der alten App-Version).
Aber ist das tatsächlich ein Problem?
Ich hätte erwartet, dass das Paket selbst erkennt, dass es bereits in einer neueren Version installiert ist und dann entsprechend ohne Fehler nichts tut und das Autopilot-Provisioning dadurch nicht beeinträchtigt wird?
Bei uns sind gerade bei den Pilot-Clients oftmals 2 Versionen gleichzeitig aktiviert (Install-Gruppe zugwiesen), das wird von Intune aber so erkannt:
Disclaimer: Wir haben aber zugegebenermaßen noch nicht allzu viele Clients im Intune und die, die neu mit Autopilot gemacht werden, sind in der Regel keine Pilot-Clients. Sprich hier wird jede Software nur einmal zugewiesen sein.
Würde mich interessieren, ob das hier tatsächlich zu Problemen führen kann und wir bisher nur durch Zufall bisher keine derartigen Probleme hatten?
ich hatte mich auch noch etwas rumgespielt und ebenfalls die Funktion für die Pipeline eingebaut.
Wir haben eine 2 Phasen Pipeline mit Test und anschließender Produktiv Verteilung.
In Phase 2 habe ich es jetzt so konfiguriert:
Bei uns ist es so zu Problemen gekommen.
Unsere Autopilot Geräte sind automatisch einer Grundinstallation zugewiesen.
Dadurch, dass die Grundinstallation per Gruppe die ReuqiredInstall Gruppen enthält waren Pakete jetzt teilweise 3x zugewiesen (wir behalten 2 Altversionen). Dadurch hat sich einmal das Provisioning in die länge gezogen, wenn statt einer Plötzlich 3 Apps installiert werden, und bei einem Paket (AdobeReader) kam es dann zu einer Fehlermeldung und das PreProvisioning hat abgebrochen.
Vielleicht habe ich auch in den Apps noch etwas falsch hinterlegt, aber das Abändern der Pipeline hat in unserem Fall jetzt die Probleme behoben.