Pfad für Logs der Intune Neo42 Pakete anpassen

Hier, ich werde zwar noch in den Paketen schauen, aber folgende Frage:

Aktuell werden die Logs der Intune Neo42 Pakete nach C:\ProgramData\neo42PkgsLogs geschoben.
Wir möchten das gerne anpassen und nach C:\ProgramData\Microsoft\IntuneManagementExtension\Logs ohne weitere Unterverzeichnisse ablegen.
Hat da jeman zufällig schon eine Lösung was in der Pipeline angepasst werden muss? Welche Datei muss wie bearbeitet werden?

Hintergrund: Log Dateien die im Intune Verzeichnis liegen (ohne Unterordner), können per Funktion “Collect Diagnostics” direkt eingesammelt werden.

Gruß

Thomas

Hallo ThomasV,

du muss einfach in der Datei Deploy-Application.ps1 nach der folgenden Variable suchen.
[string]$global:AppLogFolder = „$env:ProgramData$($tempLoadPackageConfig.AppRootFolder)Logs$appVendor$appName$appVersion“

und diese dann anpassen in.

[string]$global:AppLogFolder = „$env:ProgramData\Microsoft\IntuneManagementExtension\Logs“

Das geht in der Pipeline mit dem Task “Text in Datei ersetzen”

Wichtig anschließend ggf. das Skript neu signieren.

Hi Thomas,

nur ergänzend als Denkanstoß: Ich habe das bei uns mit einem täglich ausgeführten Detect-/Remediation-Script gelöst.

So behalten wir etwas Ordnung im IME-Ordner und die Größe für den Upload wird ebenfalls optimieren. Es wird pro Anwendung (nicht pro Version) eine ZIP-Datei mit allen dazugehörigen neo42PkgsLogs im IME-Verzeichnis abgelegt. Die originalen PSADT-Logs bleiben im originalen neo42PkgsLogs-Verzeichnis. Da wir parallel noch Empirum im Einsatz haben (Client entweder Empirum oder schon Intune) bleibt es so bei der lokalen Log-Durchsicht noch einheitlich und man muss nicht erst ein ZIP entpacken um an die Logs zu kommen.

Im Endeffekt wird beim Detect Script geprüft, ob es neue Logs (Datums-Vergleich zu den ZIP-Dateien) gibt, wenn ja wird das Remediation-Script ausgeführt.

Dieses zippt die Logs oder updatet die bereits vorhandene ZIP-Datei entsprechend ins/im IME-Log-Verzeichnis.

Die *PkgsLogs auf meinem Client belaufen sich aktuell auf 390 MB, alle daraus erzeugten ZIP-Dateien haben zusammen 26 MB, also nur rund 7% davon. Der gesamte IME-Log-Ordner hat 80 MB, da würden die +360 MB deutlich ins Gewicht fallen im Falle eines “Collect Diagnostics”.

Natürlich führen viele Wege nach Rom, sicher könnte man das zusätzliche Zippen beispielsweise auch in jedes Paket mit einbauen und so den Clients das tägliche Prüfen ersparen…

Ein weiterer Nachteil ist der zeitliche Versatz. Das Script läuft gegen Mittag, damit sind i.d.R. die morgendlichen Paket-Installationen bereits erfolgt (nächtliche Produktautomatisierung) und enthalten, wenn man die Logs einer gerade erst gescheiterten Installation braucht, muss man das Remediation-Script erst nochmals händisch für den Client ausführen. Das war für uns aber bislang kein Problem.

Ich freue mich natürlich ebenfalls über Denkanstöße in andere Richtungen :wink:

Wenn es soweit ist ein angenehmes Wochenende an alle.

Beste Grüße
Lucas

Vielen Dank für die Antworten.

Ich teste erst einmal das Anpassen der Deploy-Application.ps1

Der Vorschlag mit dem zippen der Daten per Remediation Script klingt aber auch interessant. Das werde ich mal mit nem Kollegen durchsprechen ob das auch eine Variante wäre.

Klar der Zeitverzug ist dann immer zu Bedenken. Aber sind wir mal ehrlich: Intune ist eh nicht das schnellste :wink: